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INFORMATIONEN FÜR ELTERN VON SCHÜLERN & LEHRLINGEN

Die Lehre ist nicht mehr, was sie war. Sie ist besser.

Wenn Ihr Kind über die Lehre nachdenkt, haben Sie wahrscheinlich Fragen. Verständlich, denn in den letzten Jahren hat sich vieles verändert, was viele Eltern noch nicht auf dem Schirm haben. Hier finden Sie übersichtlich erklärt, was die Lehre heute wirklich bedeutet und worauf es bei der Entscheidung Ihres Kindes ankommt.

Die Lehre, die Sie kennen,
gibt es so nicht mehr.

Vieles, was über die Lehre erzählt wird, stammt aus den 1990ern. Schlechte Bezahlung, wenig Aufstiegschancen, „nur für die, die's woanders nicht packen". Das mag damals teilweise gestimmt haben, heute ist davon das meiste überholt.
 

3 Sachen, die viele Eltern nicht auf dem Schirm haben:

Lehrlinge verdienen heute gutes Geld
Im ersten Lehrjahr je nach Beruf zwischen 700 und 900 Euro netto, im letzten Lehrjahr oft über 1.500 Euro — in der Industrie und auf dem Bau auch deutlich mehr. Mit 18 finanziell auf eigenen Beinen zu stehen ist mit einer Lehre realistisch. 
(Zahlen Tarif 2026)

Lehre und Matura schließen sich nicht aus
Die „Lehre mit Matura" ist seit über 15 Jahren etabliert, in Österreich kostenlos und vollständig gleichwertig zur Schul-Matura.
Ihr Kind kann also einen Beruf lernen und sich gleichzeitig die Option Studium komplett offen halten.

Lehre ist heute auf Augenhöhe mit AHS/BHS
Bei Bewerbungen, bei Studien-Zulassung, im Ansehen bei Arbeitgebern. Die alte Hierarchie „Schule > Lehre"
gibt es im echten Berufsleben nicht mehr, entscheidend ist,
was Ihr Kind kann, nicht welcher Schultyp.

Welche Berufe sicher in die Zukunft tragen und welche nicht.

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt schneller als jede Technologie zuvor. Was viele übersehen: am stärksten betroffen sind ausgerechnet die Berufe, für die man bisher „studiert hat". Buchhaltung, juristische Routinearbeit, viele Versicherungs- und Bankjobs, journalistische Standardtexte, große Teile der Bürotätigkeiten. Studien von Oxford Martin, McKinsey und dem österreichischen WIFO kommen unabhängig voneinander zu ähnlichen Ergebnissen.

Was KI hingegen nicht ersetzen kann: Berufe, in denen mit den Händen, vor Ort, an realen Objekten gearbeitet wird. Tischler, Elektriker, Installateur, Mechatroniker, Koch, Friseur, Pflege, Bau, Mechaniker. Diese Berufe brauchen genau das, was KI nicht leistet: menschliche Hand, körperliche Präsenz, situatives Urteilsvermögen vor Ort.

Klassische Lehrberufe gehören damit in den nächsten 20 Jahren zu den berufssichersten Optionen überhaupt und gleichzeitig zu den Bereichen, in denen heute schon der größte Fachkräftemangel herrscht. Wer eine Lehre abschließt, hat danach die Auswahl bei den Arbeitgebern, nicht umgekehrt.

Wenn Ihr Kind später studieren möchte:
Lehre mit Matura.

Vielleicht ist Ihr Kind grundsätzlich offen für eine Lehre, aber Sie als Eltern möchten, dass die Option Studium offen bleibt. Das ist verständlich und genau dafür gibt es
die Lehre mit Matura.


Ihr Kind absolviert dabei eine vollständige Lehre, lernt einen Beruf, verdient Lehrlingsgehalt und macht parallel die Matura (offiziell: Berufsreifeprüfung). In Österreich vollständig kostenlos.

 

 

Mit dem Abschluss hat Ihr Kind:

  • Einen vollständigen Lehrabschluss

  • Die Matura, gleichwertig zur normalen Matura

  • Uneingeschränkten Hochschulzugang an allen Unis und FHs in Österreich, in allen Studienrichtungen (auch Medizin, Jus, Lehramt)

  • Vier Jahre Lehrlingsgehalt während der Ausbildung

  • Praktische Berufserfahrung, die im späteren Studium und im Berufsleben hilft

Warum RealLifeUpgrade und worauf Sie als Eltern achten sollten

Wir sind keine anonyme Jobbörse. Bei RealLifeUpgrade lernen wir jeden Partnerbetrieb persönlich kennen, bevor wir ihn in unser Netzwerk aufnehmen.

Konkret heißt das:

Christoph Dröscher, der Gründer von RealLifeUpgrade, kennt jeden Betrieb persönlich — meistens vor Ort, immer im direkten Gespräch. Wir wissen, wer dort Lehrlinge ausbildet und mit welcher Einstellung.

Wir arbeiten ausschließlich mit regionalen Betrieben aus Salzburg, der Steiermark und Kärnten zusammen. Keine anonymen Großinserate, keine Pseudo-Listings, keine Auslandsfirmen. Ihr Kind landet bei Menschen aus Ihrer Region.

Über 30 Schulen in unseren Bezirken arbeiten mit uns zusammen. Wir sind in den Klassen unterwegs, kennen Lehrer und Schüler. Das ist gewachsenes regionales Netzwerk, kein Algorithmus.

Berichte in der Kleinen Zeitung und den Salzburger Nachrichten dokumentieren unsere Arbeit. Wir sind eine etablierte regionale Initiative, kein kurzlebiges Start-up aus dem Internet.

Häufig gestellte Fragen zu Lehrstellen

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